Trotz Corona erfreuliche Weihnachtskollekte

Trotz Corona erfreuliche Weihnachtskollekte


Bei der letztjährigen Weihnachtskollekte gingen 1.5 Millionen Franken für die Kinderhilfe Bethlehem ein.

Die Spenden kamen dank grosser Solidarität und dem Engagement zahlreicher Pfarreien, Kirchgemeinden und Einzelpersonen zusammen und fliessen an das Caritas Baby Hospital in Bethlehem/Palästina.

Jedes Jahr zu Weihnachten sammeln Schweizer Kirchen für die Kinderhilfe Bethlehem. Die Kollekte 2020 hat 1,5 Millionen Franken eingebracht, die dem Caritas Baby Hospital in Bethlehem/Palästina zugutekommen. Aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen der Weihnachtsgottesdienste, ist der Ertrag geringer ausgefallen als in den Vorjahren. Dennoch haben zahlreiche Pfarreien, Klöster und Kirchgemeinden die Arbeit der Kinderhilfe Bethlehem mit grosszügigen Beiträgen und Spendenaufrufen unterstützt.
 

In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Bischofskonferenz hat die Kinderhilfe auch Privatpersonen direkt um Spenden gebeten. So hat der Verein die Weihnachtskollekte erstmals online zugänglich gemacht und eine eigene Website eingerichtet (www.weihnachtskollekte.ch). Zusätzlich wurden in diversen Pfarrblättern Flyer beigelegt. «Wir sind den Bischöfen äusserst dankbar für ihre Unterstützung. Ihre Verbundenheit mit dem Spital in diesen besonderen Zeiten ist enorm wertvoll», betont Sibylle Hardegger, Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem. «Wir sind beeindruckt von der grossen Solidarität unzähliger Spenderinnern und Spender».

Einsatz für jährlich bis zu 50'000 Kinder
Die Mitarbeitenden des Caritas Baby Hospital sind in den Zeiten der Pandemie besonders gefordert. Im Spital müssen strenge Hygienemassnahmen eingehalten werden, um die Verbreitung des Coronavirus, welches die Region Bethlehem stark getroffen hat, zu verhindern. Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Sozialarbeiterinnen und Physiotherapeuten kümmern sich in Bethlehem um alle kranken Kinder unabhängig ihrer Herkunft und Religion. Bis zu 50'000 kleine Patientinnen und Patienten werden im Spital Jahr für Jahr medizinisch betreut.

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Foto: Andrea Krogmann

Foto: Razy Mukarker

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