Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem 2019

Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem 2019


53'000 Kinder finden medizinische Hilfe im Caritas Baby Hospital.

An der heutigen ordentlichen Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt. Der Verein betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem, Palästina. Das Kinderspital im Westjordanland verzeichnet seit seiner Gründung die höchsten Patientenzahlen.

In der angespannten Situation im Nahen Osten ist das Caritas Baby Hospital, das von der Kinderhilfe Bethlehem betrieben wird, Garant für umfassende medizinische Versorgung für kranke Kinder. Im Jahr 2018 wurden im Spital 53ꞌ000 kleine Patienten behandelt, davon 48ꞌ146 ambulant und 4ꞌ652 stationär. An der ordentlichen Generalversammlung am 5. Juni in Luzern wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt. Des Weiteren haben die Vereinsmitglieder einer Revision der Vereinsstatuten zugestimmt.

Aus dem Vorstand ausgetreten sind Anette Kempf und Fred Lauener. Die Präsidentin, Sibylle Hardegger dankte den beiden für ihr grosses Engagement.

Qualität der Leistungen sichern und neue Schwerpunkte aufbauen

Die Präsidentin zeigte sich auch erfreut über die hervorragende Arbeit aller Mitarbeitenden und betonte die Wichtigkeit der Präsenz des Kinderspitals in Palästina: «Die politische Instabilität fordert die Kinderhilfe Bethlehem in besonderem Masse. Dennoch konnte das Caritas Baby Hospital das medizinische Angebot in allen Bereichen sicherstellen und sogar ausbauen. Die Intensivstation wurde um zwei dringend nötige Betten erweitert. Wir werden uns auch in Zukunft mit viel Engagement für die Gesundheitsversorgung von Familien in Palästina einsetzen.»

So hat der Vorstand den zukunftsweisenden Entscheid gefällt, im Caritas Baby Hospital eine Beobachtungsstation aufzubauen. Kinder sollen nur dann hospitalisiert werden, wenn es unumgänglich ist. Auf der geplanten Beobachtungsstation können sie bis zu 23 Stunden überwacht werden, ehe entschieden wird, ob die Behandlung ambulant oder stationär erfolgt. Damit übernimmt das Spital einmal mehr eine Vorreiterrolle im Gesundheitssystem in Palästina.

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