Caritas Baby Hospital eröffnet Beobachtungsstation

Caritas Baby Hospital eröffnet Beobachtungsstation


Mit viel lokaler Prominenz wurde am 10. Dezember die neue Beobachtungsstation des Caritas Baby Hospital eröffnet.

Mit viel lokaler Prominenz wurde am 10. Dezember die neue Beobachtungsstation des Caritas Baby Hospital eröffnet. Durch gezielte Untersuchungen und Behandlungen in den ersten 24 Stunden soll die stationäre Aufnahme von kranken Kindern möglichst vermieden werden. Mit der neu geschaffenen Station übernimmt das Kinderspital einmal mehr eine Vorreiterrolle im Gesundheitssystem in Palästina.

Die ersten 24 Stunden eines stationären Aufenthaltes sind für Eltern und Kinder emotional eine besonders grosse Belastung und binden für die Spitäler viele Ressourcen. Weltweit bewegt sich die moderne Pädiatrie daher in die Richtung, Kinder nur dann zu hospitalisieren, wenn es unumgänglich ist. Genau das ist das Ziel der neuen Beobachtungsstation des Caritas Baby Hospital. Auf der neu geschaffenen Station, bestehend aus vier Betten, können Kinder nun bis zu 24 Stunden überwacht werden, ehe entschieden wird, ob die Behandlung ambulant oder stationär erfolgt. Als erste Gesundheitseinrichtung im Westjordanland bietet das Spital pädiatrische Überwachungsbetten an.

Am 10. Dezember durchtrennte Imad Shihadeh, der für Bethlehem zuständige Direktor des palästinensischen Gesundheitsministeriums, ein rotes Band und eröffnete damit die neu eingerichtete Station. In seiner Rede unterstrich er die wichtige Rolle, welche das Caritas Baby Hospital für die Kindermedizin im Westjordanland einnehme: «Immer wieder setzt das Caritas Baby Hospital neue Impulse und trägt so wesentlich zur Entwicklung der Pädiatrie in Palästina bei. Das Spital ist eine unverzichtbare Stütze für die Behandlung kranker Kinder im Westjordanland.» Auch Erzbischof Pierbattista Pizzaballa war vor Ort und segnete die Beobachtungsstation.

Sybille Oetliker, Geschäftsleiterin der Kinderhilfe Bethlehem, welche das Kinderspital betreibt, hielt fest: «Wir sind stolz darauf, dass die Spitalverantwortlichen vor Ort wiederum einen so wichtigen Akzent für das Gesundheitswesen in Palästina setzen können. Ohne ihr Engagement und ihre Professionalität wären die stete Weiterentwicklung des Spitals und die hohe Qualität des Angebots nicht möglich.»

 

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