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Gaza: Wir hören einen Sturm aufziehen

Nachdem Israel die Blockade des Gaza-Streifens gewaltsam aufrecht erhalten hat, droht die instabile Situation im Nahen Osten weiter zu eskalieren. «Wir hören einen Sturm aufziehen», sagt Barbara-Schmid-Federer. Die CVP-Nationalrätin ist Vize-Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem. Das Werk ist seit bald 60 Jahren mit dem Kinderspital Bethlehem in der Region aktiv und unterstützt auch humanitäre Projekte im Gaza-Streifen. Zuspitzungen des Konflikts hat die Kinderhilfe Bethlehem in der Vergangenheit immer wieder erlebt. In der gestrigen Militäraktion spiegelt sich jedoch die extrem angespannte Stimmung wider, die sich in den vergangenen Monaten immer weiter angestaut hat.

«In diesem Moment wird offensichtlich, mit welcher Geschwindigkeit sich die Spirale von Gewalt und Gegengewalt im Nahen Osten dreht», erklärt Schmid-Federer. Sie weist darauf hin, dass die humanitäre Situation im Gaza-Streifen und im Westjordanland seit Jahren sehr schwierig und hoch prekär ist. Hilfswerke wie die Kinderhilfe Bethlehem mussten immer mehr Energie einsetzen, um ihre humanitären Dienste aufrecht zu erhalten.

«Kinder und Mütter leiden unter einem Konflikt, dem sie sich nicht entziehen können. Wir werden weiter an ihrer Seite stehen und ihnen Kraft geben – unabhängig von Nationalität oder Religion», so Schmid-Federer. Die Kinderhilfe Bethlehem steht im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen im Kinderspital und zu den langjährigen Projektpartnern im Gaza-Streifen. Das Werk prüft bereits, welche Massnahmen vorbereitet werden können, um bei einer Verschärfung der Situation schnell reagieren zu können. «Gerade jetzt ist es wichtig, ein Zeichen gegen die Logik der Gewalt zu setzen und für alle offen zu sein.»

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Kinderhilfe Bethlehem, info@khb-mail.ch, Tel. +41 41 429 00 00, Spendenkonten